Grußworte zum 50jährigen Jubiläum des Heimatvereins Dinslaken
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Grußworte zum Jubiläum von Ronny Schneider
Gedanken zum 50jährigen Jubiläum des Heimatvereins Dinslaken
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"Kann ein Kölner oberster Heimat-Verweser in Dinslaken sein?", fragte mich ein Freund nach der Wahl zum Vorsitzenden des Heimatvereins. Er kann, wenn er den Begriff "Heimat" nicht zu eng fasst. Nicht der Rhein als verbindender Strom zwischen Köln und Dinslaken kommt zu Hilfe, sondern mein Verständnis von "Heimat". Der Begriff "Heimat" hat sich verändert, denn die Menschen leben nicht mehr unbedingt ihr ganzes Leben am selben Ort wie unsere Großeltern. Wir sind mobil und leben in einer Zeit, in der moderne Technologie Kommunikation über große Distanz ermöglicht. Und dennoch ist "Heimat" geographisch fest fixiert. eine 100-jährige Walsumerin sagt: "Heimat ist der Ort, an dem mein Herz hängt." Heimat ist für mich dort, wo meine Familie und meine Freunde wohnen, wo ich mich wohlfühle. Hanns Dieter Hüsch hat das prägnant formuliert, wenn er angesichts der Reiselust der Deutschen (nach Venedig, Berlin, Kandersteg in der Schweiz, New York, Kanada, Insel Mainau) an eine niederrheinische Redensart erinnert: "Aber leben möcht' ich da nicht... Für Geld und gute Worte nicht." Leben möcht ich da, wo ich zuhasue bin, wo meine Sprache gesprochen wird, wo mein Herz höher schlägt. Der Heimat gilt meine stille Liebe. Eine gute Aufgabe unseres Vereins ist es, für diese Heimat die Sinne zu schärfen: Die Schönheit der niederrheinischen Landschaft, Stadtführungen als Dinslakener Durchblicke, stadthistorische Vorträge, die Pflege der Pumpennachbarschaften, Niederrheinische Kaffeetafel, an Geschichten von Dinslakener Originalen erinnern und Vieles andere mehr. Was mir als Zugereistem wichtig ist, dass Dinslaken auch mit Hilfe unseres Vereins Heimat wird für alle, die hier wohnen.
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H E I M A T V E R E I N D I N S L A K E N


