Stadthistorische Vortragsreihe

In Zusammenarbeit von Heimatverein, Kulturamt und Volkshochschule ist erneut ein Programm mit kompetenten Vortragenden erstellt worden. Behandelt werden neben ganz speziell auf Dinslaken bezogenen Themen auch solche, die den Kulturraum des unteren Niederrheins zum Gegenstand haben.

Nächste Termine

100 Jahre Wissen teilen

Die Volkshochhochschule hat Geburtstag

In diesem Jahr feiern zahlreiche Volks-hochschulen in Deutschland ihr 100 jähriges Bestehen. Die 1919 neu verab-schiedete Weimarer Verfassung forderte seinerzeit in Artikel 148 alle staatlichen Ebenen auf, die Erwachsenenbildung und insbesondere die Volkshochschulen zu fördern. Dies löste eine deutschlandweite Gründungswelle aus und auch in Dins-laken wurde der Gedanke der örtlichen "Volksbildung" sofort aufgegriffen. VHS-Leiter Werner Schenzer würdigt in seinem Vortrag die Initiatoren und Mitwirkende des VHS-Gründungssemesters 1919, das jähe Ende alles Bemühungen durch die Märzunruhen im Jahr 1920 und den Neubeginn des hiesigen Volkshochschularbeit 1946.

 

Foto: VHS

 

Werner Schenzer

Dienstag, 24.09.2019, 19:30 – 21:00 Uhr

Dinslaken, VHS, Dachstudio; gebührenfrei

Geschichte und Geschichten zwischen Stapp und Wohnungswald

War Napoleon eigentlich bei Freesmann? Wo findet man spanische Motten und was gibt es neben dem alten Herrensitz Haus Wohnung in Eppinghoven noch zu sehen? Der seit 1975 zu Dinslaken gehörende Ortsteil blickt von seinen Anfängen als fränkische Streusiedlung bis zur heutigen Neugestaltung der Emschermündung auf eine über 800jährige Geschichte. Zusam-men mit Pfarrer Sepp Aschenbach be-geben wir uns bei unserem stadthistorischen Frühstück auf eine interessante Spurensuche zwischen Stapp und Wohnungswald.

 

Foto: rheinruhronline

 
Sepp Aschenbach

Freitag, 11.10.2019, 9:30 – 11:00 Uhr (Einlass ab 9:15 Uhr)

Dinslaken, Café Hof Emschermündung, Am Hagelkreuz 20

Gebühr 14 € inkl. Frühstück

Krieg nach dem Krieg - Die Ruhrbesetzung 1923 - 1925

Der 1. Weltkrieg endete 1918 für das Deutsche Reich in einer militärischen Niederlage und in einem ökonomischen Desaster. Durch die Folgen der Wirt-schaftskrise geriet das Deutsche Reich auch mit den Reparationszahlungen an die Entente in Rückstand. Französische und belgische Truppen besetzten daraufhin 1923 das Ruhrgebiet, um sich die dortige Kohleproduktion als "produktives Pfand" zu sichern. Der Vortrag von Dr. Schröder befasst sich mit den Hintergründen der allierten Besetzung, dem passiven Widerstand der Bevölkerung undder anschließenden Gewalt-eskalation mit weit über 100 Toten im Ruhrgebiet.

 

Foto: Wikimedia

 
Dr. Joachim Schröder

Dienstag, 12.11.2019, 19:30 – 21:00 Uhr

Dinslaken, VHS, Dachstudio; gebührenfrei