Herzlich Willkommen auf den Internetseiten des Heimatverein Dinslaken e.V.

Seit mehr als 50 Jahren gibt es den Heimatverein Dinslaken e.V. Er sieht u.a. seine Aufgabe darin, das kulturelle und gesellschaftliche Leben der Stadt Dinslaken zu bereichern.

Aktuelle Meldungen

 

Den aktuellen Rundbrief des Heimatvereins finden Sie hier.

 

 

Die aktuellen Stadthistorischen Vortäge finden Sie hier.

 

 

Den aktuellen Rundbrief des Heimatvereins für die Fahrten des 2. HJ finden Sie hier.

 

Neuer Ehrenrentmeister beim Heimatverein Dinslaken

Rosa Besmer ist die neue Pumpenmarie des Heimatvereins Dinslaken und Dr. Ingo Tenberg der neue Ehrenrentmeister.

Beim Sommerfest an den Krickenbecker Seen in Nettetal übergab Johanna Gervers als amtierende Pumpenmarie die Insignien an ihre Nachfolgerin. Auch wenn bei Rosa Besmer die Krone nicht auf Anhieb halten wollte, war allen sofort klar, dass der Heimatverein mit Rosa Besmer als Pumpenmarie erneut eine sehr gute Wahl getroffen hatte. Die 17 jährige Dinslakener Schülerin mit den Lieblingsfächern Geschichte, Politik und Deutsch erhielt in ihrer Begrüßungsrede viel Applaus als sie im Blick auf den legendären Flirt an der Wölle Pump sagte: „Da in der Geschichtsschreibung in der Regel Männer im Mittelpunkt stehen, freue ich mich an eine junge mutige Frau aus dem Volke zu erinnern.“

Ehrenrentmeisterin Marianne Lauhoff stellte den 90 Mitgliedern des Heimatvereins den neuen Ehrenrentmeister Dr. Ingo Tenberg aus Voerde vor. In Sterkrade geboren, wohnte er mit seinen Eltern schon früh in Hiesfeld und traf dort im Grundschulalter auf den Lehrer Bertold Schön. Damit war sein heimatkundliches Interesse geweckt. Als Vertriebsleiter des Axel-Springer-Verlags für West- und Süddeutschland beruflich viel unterwegs, nimmt er sich seit 2012 Zeit für heimatkundliche Veröffentlichungen.

„Geschichte lebendig zu machen, auch jenseits der Daten“ ist ihm dabei wichtig. Er notiert in der Einleitung zu seinem ersten Buch: „Im Zuge der Recherchen...holte ich mit zunehmen-der Faszination Mönche, Richter, spanische und holländische Soldaten, edle Ritter, zum Tode Verurteilte, Verliebte, Gespenster...und andere historische Gestalten aus der Dunkel-heit ins Tageslicht, die das Dorfleben, aber auch Dinslaken und das Umfeld nachhaltig geprägt haben.“

In zwei Bänden erweckt er die spannende und wechselvolle Geschichte Hiesfelds zum Leben. Es schließt sich ein weiterer Band über die Denkmäler von Hiesfeld und Oberlohberg an. Zuletzt schrieb er über das Barackenlager und die Zwangsarbeit im Rotbachtal.

2017 wurde eine Info-Steele an diesem ehemaligen Barackenlager am neuen Radwanderweg aufgestellt, die an die Folgen von Krieg und Faschismus erinnert. Leider ist diese Steele durch Vandalismus zerstört worden.

Durch die Initiative von Dr. Tenberg konnte ein alter Hiesfelder Taufstein aus der Abteikirche Hamborn restauriert und wieder in der Dorfkirche aufgestellt werden.

rosch

Foto: Hans-Georg Moitzheim
Foto: Hans-Georg Moitzheim

von links nach rechts:

 

Der Ehrenrentmeister Arthur Benninghoff, die Ehrenrentmeisterin Heide Abele, der Ehrenrentmeister Walter Georg Werbonat, die Ehrenrentmeisterin Dr. Inge Litschke, der Ehrenrentmeister  Erich Weichert, die Ehrenrentmeisterin Hildegard Eul, die Ehrenrent-meisterin Marianne Lauhof, die neue Pumpenmarie Rosa Besmer, die Pumpenmarie Johanna Gervers und der Ehrenrentmeister Ronny Schneider.

Foto: Greta Besmer
Foto: Greta Besmer
Foto: Hans-Georg Moitzheim
Foto: Hans-Georg Moitzheim

 

Weitere Bilder hier ...

 

Zutphen

Foto: Gaby Drechsler
Foto: Gaby Drechsler

Nach einer kurzweiligen Anreise nach Zutphen nahm uns der erfahrene Stadtführer Frans Rozendal schon am Bus in Empfang. Herr Sepp Aschenbach hatte auf der Fahrt nach Zutphen bereits eine kurze Einführung zur Geschichte der Hansestadt gegeben. Nach einem kurzen Spaziergang stärkten sich die Teilnehmer bei Kaffee/Tee und Kuchen im De Wijnhuistoren, bevor sie zum 1,5-stündigen, sehr interessanten Rundgang durch die Stadt in drei Gruppen mit einem Stadtführer starteten.

 

Nach dem Rundgang stand ausreichend Zeit zur freien Verfügung, um den samstäglichen Wochenmarkt zu besuchen, eine Kleinigkeit zu speisen oder die ein oder andere Sehenswürdigkeit noch einmal aufzusuchen.

 

Um 16:30 Uhr trafen sich die Teilnehmer zu einer Fahrt mit drei großen Flüsterbooten. Die Flüsterboote führten die drei Gruppen vorbei an den schönsten Plätzen am Fluss Berkel und durch die Kanäle. Ein ruhiger, beschaulicher Abschluss des Tages.

 

Weitere Bilder hier ...

 

Straußenparadies Gemarkenhof - Ahrweiler

Foto: Hans-Georg Moitzheim
Foto: Hans-Georg Moitzheim

Am ersten Freitag im Mai besuchte eine große Gruppe des Heimatvereins Dinslaken das Straußenparadies Gemarkenhof bei Remagen. Zunächst genossen die Teilnehmer das ausgefallene und reichhaltige Straußenbüffet. Es folgte eine 1,5-stündigen Führung mit der Bimmelbahn durch das Straußenparadies. Es gab einiges über diese außergewöhnlichen Tiere zu erfahren.

 

Der Nachmittag stand in Ahrweiler zur freien Verfügung. Bei Kaffee und Kuchen, einem Eis oder einem Gläschen Wein genossen alle noch zwei sonnige Stunden.

 

Weitere Bilder hier ...

 

NRZ - Artikel vom 21.04.2018

Bielefeld - Museum Wäschefabrik, Dr. Oetker Welt

Fotos: Hans-Georg Moitzheim

Am 6. April brachen 50 Mitglieder des Heimatvereins bei frühlingshaften Temperaturen nach Bielefeld auf. Zunächst besuchten sie das Museum Wäschefabrik. In einem Hinterhof im Bielefelder Spinnereiviertel lädt das Museum zu einer Zeitreise in die Vergangenheit der Bielefelder Wäscheindustrie ein. Die Fabrik und die Unternehmervilla blieben mit ihrem gesamten Inventar nahezu unverändert.

 

Zum Mittagessen fuhren die Teilnehmer zum Restaurant GlückundSeligkeit. Im Jahre 2005 wurde die  Martini-Kirche vollständig saniert und zu einem Gastronomiebetrieb umgebaut. Alle genossen in entspannter Atmosphäre die angebotenen Speisen und Getränke.

 

Nach einem kurzen Spaziergang schloss sich der Besuch der Dr. Oetker Welt an.  Sie befindet sich  in einem ehemaligen Produktionsgebäude für Puddingpulver aus dem Jahre 1914. Hier erlebten die Teilnehmer die Vielfalt der Marke Dr. Oetker: in der Markenaus-stellung, bei einem Blick in die Versuchsküche und den Schätzen aus dem Firmenarchiv. Zwischendurch genossen alle eine frischgerührte Leckerei aus dem  „Puddingwunder“. Zum Abschluss der Führung gab es im Bistro verschiedene süße und pikante Kostproben mit Kaffee/Tee oder kalten Getränken. Jeder Besucher nahm eine gefüllte Tüte mit Dr. Oetker Produkten und der Zeitschrift Gugelhupf mit nach Hause.

 

Weitere Bilder hier ...

 

NRZ - Artikel vom 17.03.2018

RP - Artikel vom 17.03.2018

 

Weitere Bilder hier ...

 

Bonn - Bundeskunsthalle, Bestandsaufnahme Gurlitt

Foto: Hans-Georg Moitzheim
Foto: Hans-Georg Moitzheim

Bei eisigen Temperaturen verbrachten 57 Mitglieder des Heimatvereins Dinslaken einen Tag in Bonn. Nach der Führung durch die Gurlitt Ausstellung in der Bundeskunsthalle brachte der Bus die Gruppe in die Stadtmitte zum Mittagessen in der Gaststätte em Höttchen. Danach blieb noch ein wenig Zeit zum Shoppen.

 

Weitere Bilder hier ...

 

Zu Gast beim Filmclub Dinslaken

Foto: Hans-Georg Moitzheim
Foto: Hans-Georg Moitzheim

In den Räumen des Filmclubs Dinslaken trafen sich 40 Mitglieder, um sich auserwählte Filme zu Dinslaken anzusehen. Im Kinoraum mit großer Leinwand und einer original Kinobestuhlung begrüsste Walter Hoffacker die Gäste. Unterstützt von seinem Kollegen Dirk Scheiffarth wurden folgende Filme gezeigt:

 

  • Dinslaken macht Laune
  • Friedrich Althoff vom 06.08.2015
  • Bitte eine Tasse Kaffee
  • Dinslaken bricht auf 17.12.2014
  • Frankreichfest 2017
  • Das darf doch nicht wahr sein

 

In der Pause stärkten sich die Gäste mit Kaffee und Kuchen im Clubraum, der extra für diesen Nachmittag hübsch dekoriert war. Mit tatkräftiger Unterstützung durch Babette Winkelmann und Hans-Georg Moitzheim bei der Bewirtung hatten die Teilnehmer einen angenehmen Nachmittag. Bei netten Gesprächen haben sich die Gäste bestens amüsiert.

 

 

Weitere Bilder hier ...

 

RP 13.02.2018

Jeckes Treiben rund um die Wölle Pomp

 

Treffpunkt Wölle Pomp: Die Nachbarschaft kam gestern wieder an der Pumpe in der Altstadt zusammen.

FOTO: Martin Büttner

 

Dinslaken. Traditionell trifft sich die Pumpennachbarschaft am Rosenmontag im Lokal "Zur Alten Apotheke", um um dort gemeinsam dem karnevalistischen Treiben zu frönen. Zudem steht immer eine Amtsübergabe an.

Von Florian Langhoff

 

Der Glockenklang, der um kurz vor 11 Uhr durch die Altstadt tönt ist kein Alarmsignal, das auf ein Feuer in einem der Häuser hinweist. Früher wäre es das wohl gewesen und die Nachbarn hätten sich zum Löschen des Brandes an der Wölle Pomp eingefunden. Die Pumpennachbarschaften, deren Geschichte sich bis ins 15. Jahrhundert zurückverfolgen lässt, waren seinerzeit Notgemeinschaften für Ernstfälle, die sich rund um die Pumpen in der Stadt, die einzig verfügbaren Wasserquellen ereigneten. Heute ruft es die Nachbarn zum närrischen Treiben zusammen. Von den verschiedenen Pumpennachbarschaften in Dinslaken ist nur noch die der Wölle Pomp wirklich karnevalistisch aktiv - dafür aber richtig.

 

In bunten Kostümen treffen die jecken Nachbarn an der Pumpe in der Altstadt aufein-ander: Hier trifft Matrose auf Clown und vor allem Nachbar auf Nachbar, auch wenn bei der Wölle Pomp-Nachbarschaft mittlerweile einige Mitglieder aktiv sind, die der Gemeinschaft wegen zum Verein gehören und nicht in unmittelbarer Nachbarschaft der Pumpe wohnen, die man in der Altstadt bewundern kann.

Die neue Rentmeisterin Maria Scherf mit Vorgänger Peter Sickelmann.      FOTO: Büttner

Nach dem Zusammentreffen geht es für die Mitglieder der Nachbarschaft weiter in den Saal der Alten Apotheke, der extra für den Rosenmontag für die Nachbarn reserviert ist. Seit einigen Jahren hat die Nachbarschaft hier eine neue Heimat gefunden. Der Saal ist bereits mit der Flagge der Nachbarschaft geschmückt und auf die Nachbarn wartet hier ein buntes, karnevalistisches Programm. Ronny Schneider, selbst eine echte rheinische Frohnatur, stimmt - natürlich in kölscher Mundart - einige Stimmungslieder an und bringt damit die versammelten Nachbarn in Feierlaune. Die singen die teils bekannten Texte mit oder klatschen den Takt der jeweiligen Lieder. "Ich möchte heute mal etwas Neues mit euch ausprobieren", sagt Ronny Schneider und stimmt seine ganz eigene Interpretation des Stücks "Ich wör 'su jän ens Weihbischof" an, dessen Text er mit ausladenden Gesten untermalt und damit die versammelten Nachbarn zum Lachen bringt.

 

Rentmeister Peter Sickelmann stimmt für seine Nachbarschaft nicht nur ein Lied über ein halbes Hähnchen an, sondern hat auch positive Nachrichten für die Nachbarschaft parat. Denn während seiner Amtszeit als Rentmeister sind ein halbes Dutzend neue Mitglieder der Nachbarschaft beigetreten. "Ich bin stolz, eine Rentmeisterschaft zu haben, in der sechs neue Mitglieder in die Nachbarschaft eingetreten sind", sagt Sickelmann und rekrutiert dann gleich noch zwei weitere neue Mitglieder unter den Gästen in der "Alten Apotheke". Jubel bei den Nachbarn. Die werden dann auch noch von Kerstin Saddler-Sierp mit einem Lied unterhalten. Mit Gitarre in der Hand bringt die eine Hälfte des Comedy-Duos "Die Becker und Frau Sierp" die Apotheke zum Singen und Schunkeln.

 

Nachdem Klaus Lasse die jecken Nachbarn mit einigen Witzen erheitert hat, steht dann doch noch ein ernster Programmpunkt auf der Tagesordnung. Denn Peter Sickelmann scheidet, so lauten die Regeln bei der "Wölle Pomp"-Nachbarschaft nach einem Jahr aus seinem Amt aus und muss die Amtskette weitergeben. Diese legt er seiner bisherigen Stellvertreterin Maria Scherf um den Hals, die nun für ein Jahr das höchste Amt in der Nachbarschaft innehat. Zur ihrem Stellvertreter wurde Johannes "Hennes" Holtbrügge ernannt. Gemeinsam genießen die Nachbarn dann das gesellige Beisammensein im Saal der Alten Apotheke.

 

NRZ 13.02.2018

Rosenmontagstreffen der Nachbarschaft an der Wölle Pomp in der Altstadt. Danach ging

es zur Feier in das Lokal "Zur Alten Apotheke"                      Fotos: Markus Joosten/NRZ

 

Lesen Sie auch hier ...

 

NRZ 21.12.2017

Ratskeller Kalkar, Weihnachtsmarkt Schloss Moyland

Der letzte Ausflug für 2017 brachte die Mitglieder des Heimatvereins zunächst zum Ratskeller Kalkar zu einem gemeinsamen Mittagessen. Gut gestärkt nach einem vorzüglichen Essen ging es dann anschließend zum Weihnachtsmarkt nach Schloss Moyland.  Stilvolles, ausgefallenes Kunsthandwerk in Verbindung mit der stimmungsvollen Atmosphäre des weihnachtlich beleuchteten Parks vor der eindrucksvollen Schlosskulisse zeichneten den Moyländer Markt aus.

 

 

Weitere Bilder hier ...

 

Adventsfeier in der Egerheide

Foto: Wiltrud Läufer
Foto: Wiltrud Läufer

Am 8. Dezember feierte der Heimatverein Dinslaken e.V. mit seinen Mitgliedern wieder Advent in der weihnachtlich geschmückten „Egerheide“.  Nach reichlichem Genuss der niederrheinischen Kaffeetafel wurden zahlreiche Weihnachtslieder gesungen. Unterstützt wurden die Mitglieder dabei durch Schüler der Bläserklasse der freien Waldorfschule Dinslaken e.V. unter der Leitung von Frank Hartmann. Weihnachtsgedichte und -geschichten rundeten das Programm ab.

 

Weitere Bilder hier ...

 

NRZ 02.12.2017

Foto: Heiko Kempken
Foto: Heiko Kempken

Auf den Spuren der Familien Thyssen und Krupp

Foto: Gabriele Drechsler
Foto: Gabriele Drechsler

Mit den Historikern Christoph Wilmer und Christiane Becker-Romba verbrachte diesmal eine Gruppe einen ganzen Tag in Essen auf den Spuren der ungewöhnlichen Unternehmer-Dynastien Thyssen und Krupp. Auf dem Programm standen folgende Stationen:

 

  • Schloss Landsberg
  • Villa Hügel
  • Margarethenhöhe
  • TK-Quartier
  • Stammhaus Krupp


Das Mittagessen nahmen die Teilnehmer im Restaurant Hügoloss ein.

 

Weitere Bilder hier ...

 

Airport-Tour Düsseldorf

Foto: Hans-Georg Moitzheim
Foto: Hans-Georg Moitzheim

Die Airport-Tour begann mit einem gemeinsamen Mittagessen in der Tonhalle in Düsseldorf-Kaiserswerth. Nach einem kleinen Verdauungsspaziergang durch Kaiserswerth trat die Gruppe gut gestärkt um 14:30 Uhr die 2-stündige exklusive Flughafenrundfahrt an. Nach der Begrüßung durch den Tour-Guide begann die Fahrt durch den öffentlichen Bereich des Flughafens, vorbei an der Airport City bis zum Tor 1. Dort musste sich die Gruppe einer Sicherheitskontrolle unterziehen. Nach der Kontrolle begann die Rundfahrt im nichtöffent-lichen Teil über das Flughafengelände mit vielen Erläuterungen durch den sehr kompetenten Guide.

 

Nach der Rundfahrt stand ausreichend Zeit für den Besuch der Besucherterrasse und einen Bummel durch die Airport Arkaden zur Verfügung. Gemeinsam fuhr die Gruppe mit dem Skytrain vom Terminal zum Fernbahnhof, wo wir vom Bus erwartet wurden.

 

 

Weitere Bilder hier ...

 

Roter Bach und blaue Bäume

Foto: Hans-Georg Moitzheim
Foto: Hans-Georg Moitzheim

 

Weitere Bilder hier ...

 

Bürger- und Heimatvereine zu Gast in Dinslaken

Foto: Heiko Kempken
Foto: Heiko Kempken

Dinslaken. Eyüp Yildiz fragte in seiner Begrüßung „Sind wir Dinslakener Niederrhein oder sind wir Ruhrgebiet?“ Gedanklich blickte er von der Halde auf die Stadt und wusste „wir sind das grüne Tor zum Ruhrgebiet!“ Der Stellvertretende Bürgermeister hieß im Ratssaal vierzig Repräsentanten der Bürger-, Verkehrs- und Heimatvereine des Ruhrgebiets willkommen. Gastgebender Verein war der Heimatverein Dinslaken, der das Besuchsprogramm vorbe-reitete.

 

Der Beigeordnete und Kämmerer Dr. Thomas Palotz stellte den Gästen die Innenstadt-entwicklung vor. Dabei habe sich schon gezeigt, „dass mehr Stadträume auch mehr Stadt-leben ermöglichen und weniger Straße auch weniger Verkehr produziert.“ Darum sei es im Blick auf die Zukunft wichtig, den Individualverkehr aus der Stadt zurückzudrängen, lange genug sei „Stadtentwicklung durch die Windschutzscheibe“ erfolgt.

 

Ronny Schneider führte eine Gästegruppe durch die Altstadt, Gisela Marzin zeigte das neue Stadtarchiv im stadthistorischen Zentrum und Pfarrer i.R. Sepp Aschenbach erläuterte den Gästen im Museum Voswinckelshof die Ausstellung zur Reformation.

 

Zwischen Mittagessen und Kaffeetrinken in der Mensa der Ernst-Barlach-Gesamtschule besichtigten die Gäste Lohberg. Gästeführerin Anja Sommer erläuterte Besonderheiten und Baustile der denkmalgeschützten  Gebäude auf dem ehemaligen Zechengelände und gab einen aktuellen Überblick über die Umbauten im Kreativquartier und über weitere Planungen auf dem Gelände. Gästeführer Ömür Hafizoglu, gebürtiger Lohberger, stellte in einem Rund-gang die Gartenstadt Lohberg und ihre Entwicklung in 110 Jahren vor vom Werdegang einer jungen Siedlung von August Thyssen bis zum muslimischen Gebetsruf. Ulrich Kemmerling informierte die Besucher im Bergpark über das muskelbetriebene Kleinkraftwerk.

 

Zum Abschluss dankte der Vorsitzende der Bürger-, Verkehrs- und Heimatvereine im Ruhrgebiet Frank Sichau dem gastgebenden Heimatverein, dafür dass er den Gästen Dinslaken in seiner Geschichte und Stadtentwicklung näher gebracht habe.                                                                                                                  rosch

 

 

Weitere Bilder hier ...

 

Schlösser und Schauffelradbagger

Foto: Hans-Georg Moitzheim
Foto: Hans-Georg Moitzheim

Mit einer Führung in der UNESCO-Welterbestätte Schloss Augustusburg, ein Meisterwerk des Rokoko, startete die Tour Anfang September. Ab 1949 wurde Schloss Augustusburg viele Jahrzehnte lang als Repräsentationsschloss der Bundesregierung und des Bundes-präsidenten benutzt.

 

Nach einem Mittagessen im Brauhaus in Bergheim an der Erft fuhr die Gruppe weiter zum Braunkohletagebau-Aussichtspunkt Hambach. Dort bestaunte sie die riesigen Schauffel-radbagger und erfuhr einige Hintergründe zur Entstehung und Gewinnung der rheinischen Braunkohle und zu den Rekultivierungsmaßnahmen. Die Gruppe fuhr durch Manheim und Manheim-Neu. Manheim-Neu entsteht als Resultat des Braunkohletagebaus Hambach, dem der alte Ort Manheim bis 2022 weichen muss.

 

Zum Schluss konnten die Teilnehmer noch einen kleinen Eindruck von Schloss Paffendorf gewinnen bevor die Gruppe wieder die Heimfahrt antrat.

 

 

Weitere Bilder hier ...

 

Landesgartenschau Bad Lippspringe

Foto: Gabriele Drechsler
Foto: Gabriele Drechsler

Bei angenehmen Temperaturen und ohne Regen erkundeten Anfang August 55 Mitglieder des Heimatvereins Dinslaken die Blumenpracht und Waldidylle der Landesgartenschau in Bad Lippspringe.

 

Weitere Bilder hier ...