Herzlich Willkommen auf den Internetseiten des Heimatverein Dinslaken e.V.

Seit mehr als 50 Jahren gibt es den Heimatverein Dinslaken e.V. Er sieht u.a. seine Aufgabe darin, das kulturelle und gesellschaftliche Leben der Stadt Dinslaken zu bereichern.

Aktuelle Meldungen

 

Den aktuellen Rundbrief des Heimatvereins finden Sie hier.

 

 

Ausflüge, Fahrten und Feste, Programmänderung 05.10.2018:

 

Auf Grund der Stornierung der Werksbesichtigung bei der Firma Pfeifer & Langen werden wir am Nachmittag die Eismanufaktur Connedera auf dem Lipperhof in Hünxe besuchen. Anmeldungen können ggf. storniert werden. Weitere Informationen hier.

 

 

Die aktuellen Stadthistorischen Vortäge finden Sie hier.

 

Kulturhauptstadt 2018 Leeuwarden

 

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Landesgartenschau Bad Iburg

Bei extremen Tagestemperaturen wagten sich 48 Mitglieder des Heimatvereins auf die 6. Niedersächsische Landesgartenschau nach Bad Iburg. Entgegen der geplanten Führungen durch den Charlottenseepark und über die Blütenterassen wurden die Rundgänge durch den Waldkurpark und auf schattige Plätze auf den Blütenterassen umgeplant. Nach dem köstlichen Mittagessen im recht warmen Pavillion unternahmen die Teilnehmer auf eigene Faust noch Spaziergänge in das idyllische Städtchen Bad Iburg, auf den Baumwipfelpfad, genossen Kaffee und Kuchen im Cafe Schloßmühle, kühlten sich Arme und Beine in den Kneippschen Becken oder nutzen die vielfältigen Sitz- und Liegeobjekte im Park. Auf Grund der extremen Hitze traten die Gäste eine Stunde früher die Rückreise an.

 

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Neuer Ehrenrentmeister beim Heimatverein Dinslaken

Rosa Besmer ist die neue Pumpenmarie des Heimatvereins Dinslaken und Dr. Ingo Tenberg der neue Ehrenrentmeister.

Beim Sommerfest an den Krickenbecker Seen in Nettetal übergab Johanna Gervers als amtierende Pumpenmarie die Insignien an ihre Nachfolgerin. Auch wenn bei Rosa Besmer die Krone nicht auf Anhieb halten wollte, war allen sofort klar, dass der Heimatverein mit Rosa Besmer als Pumpenmarie erneut eine sehr gute Wahl getroffen hatte. Die 17 jährige Dinslakener Schülerin mit den Lieblingsfächern Geschichte, Politik und Deutsch erhielt in ihrer Begrüßungsrede viel Applaus als sie im Blick auf den legendären Flirt an der Wölle Pump sagte: „Da in der Geschichtsschreibung in der Regel Männer im Mittelpunkt stehen, freue ich mich an eine junge mutige Frau aus dem Volke zu erinnern.“

Ehrenrentmeisterin Marianne Lauhoff stellte den 90 Mitgliedern des Heimatvereins den neuen Ehrenrentmeister Dr. Ingo Tenberg aus Voerde vor. In Sterkrade geboren, wohnte er mit seinen Eltern schon früh in Hiesfeld und traf dort im Grundschulalter auf den Lehrer Bertold Schön. Damit war sein heimatkundliches Interesse geweckt. Als Vertriebsleiter des Axel-Springer-Verlags für West- und Süddeutschland beruflich viel unterwegs, nimmt er sich seit 2012 Zeit für heimatkundliche Veröffentlichungen.

„Geschichte lebendig zu machen, auch jenseits der Daten“ ist ihm dabei wichtig. Er notiert in der Einleitung zu seinem ersten Buch: „Im Zuge der Recherchen...holte ich mit zunehmen-der Faszination Mönche, Richter, spanische und holländische Soldaten, edle Ritter, zum Tode Verurteilte, Verliebte, Gespenster...und andere historische Gestalten aus der Dunkel-heit ins Tageslicht, die das Dorfleben, aber auch Dinslaken und das Umfeld nachhaltig geprägt haben.“

In zwei Bänden erweckt er die spannende und wechselvolle Geschichte Hiesfelds zum Leben. Es schließt sich ein weiterer Band über die Denkmäler von Hiesfeld und Oberlohberg an. Zuletzt schrieb er über das Barackenlager und die Zwangsarbeit im Rotbachtal.

2017 wurde eine Info-Steele an diesem ehemaligen Barackenlager am neuen Radwanderweg aufgestellt, die an die Folgen von Krieg und Faschismus erinnert. Leider ist diese Steele durch Vandalismus zerstört worden.

Durch die Initiative von Dr. Tenberg konnte ein alter Hiesfelder Taufstein aus der Abteikirche Hamborn restauriert und wieder in der Dorfkirche aufgestellt werden.

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Foto: Hans-Georg Moitzheim
Foto: Hans-Georg Moitzheim

von links nach rechts:

 

Der Ehrenrentmeister Arthur Benninghoff, die Ehrenrentmeisterin Heide Abele, der Ehrenrentmeister Walter Georg Werbonat, die Ehrenrentmeisterin Dr. Inge Litschke, der Ehrenrentmeister  Erich Weichert, die Ehrenrentmeisterin Hildegard Eul, die Ehrenrent-meisterin Marianne Lauhof, die neue Pumpenmarie Rosa Besmer, die Pumpenmarie Johanna Gervers und der Ehrenrentmeister Ronny Schneider.

Foto: Greta Besmer
Foto: Greta Besmer
Foto: Hans-Georg Moitzheim
Foto: Hans-Georg Moitzheim

 

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Zutphen

Foto: Gaby Drechsler
Foto: Gaby Drechsler

Nach einer kurzweiligen Anreise nach Zutphen nahm uns der erfahrene Stadtführer Frans Rozendal schon am Bus in Empfang. Herr Sepp Aschenbach hatte auf der Fahrt nach Zutphen bereits eine kurze Einführung zur Geschichte der Hansestadt gegeben. Nach einem kurzen Spaziergang stärkten sich die Teilnehmer bei Kaffee/Tee und Kuchen im De Wijnhuistoren, bevor sie zum 1,5-stündigen, sehr interessanten Rundgang durch die Stadt in drei Gruppen mit einem Stadtführer starteten.

 

Nach dem Rundgang stand ausreichend Zeit zur freien Verfügung, um den samstäglichen Wochenmarkt zu besuchen, eine Kleinigkeit zu speisen oder die ein oder andere Sehenswürdigkeit noch einmal aufzusuchen.

 

Um 16:30 Uhr trafen sich die Teilnehmer zu einer Fahrt mit drei großen Flüsterbooten. Die Flüsterboote führten die drei Gruppen vorbei an den schönsten Plätzen am Fluss Berkel und durch die Kanäle. Ein ruhiger, beschaulicher Abschluss des Tages.

 

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Straußenparadies Gemarkenhof - Ahrweiler

Foto: Hans-Georg Moitzheim
Foto: Hans-Georg Moitzheim

Am ersten Freitag im Mai besuchte eine große Gruppe des Heimatvereins Dinslaken das Straußenparadies Gemarkenhof bei Remagen. Zunächst genossen die Teilnehmer das ausgefallene und reichhaltige Straußenbüffet. Es folgte eine 1,5-stündigen Führung mit der Bimmelbahn durch das Straußenparadies. Es gab einiges über diese außergewöhnlichen Tiere zu erfahren.

 

Der Nachmittag stand in Ahrweiler zur freien Verfügung. Bei Kaffee und Kuchen, einem Eis oder einem Gläschen Wein genossen alle noch zwei sonnige Stunden.

 

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NRZ - Artikel vom 21.04.2018

Bielefeld - Museum Wäschefabrik, Dr. Oetker Welt

Fotos: Hans-Georg Moitzheim

Am 6. April brachen 50 Mitglieder des Heimatvereins bei frühlingshaften Temperaturen nach Bielefeld auf. Zunächst besuchten sie das Museum Wäschefabrik. In einem Hinterhof im Bielefelder Spinnereiviertel lädt das Museum zu einer Zeitreise in die Vergangenheit der Bielefelder Wäscheindustrie ein. Die Fabrik und die Unternehmervilla blieben mit ihrem gesamten Inventar nahezu unverändert.

 

Zum Mittagessen fuhren die Teilnehmer zum Restaurant GlückundSeligkeit. Im Jahre 2005 wurde die  Martini-Kirche vollständig saniert und zu einem Gastronomiebetrieb umgebaut. Alle genossen in entspannter Atmosphäre die angebotenen Speisen und Getränke.

 

Nach einem kurzen Spaziergang schloss sich der Besuch der Dr. Oetker Welt an.  Sie befindet sich  in einem ehemaligen Produktionsgebäude für Puddingpulver aus dem Jahre 1914. Hier erlebten die Teilnehmer die Vielfalt der Marke Dr. Oetker: in der Markenaus-stellung, bei einem Blick in die Versuchsküche und den Schätzen aus dem Firmenarchiv. Zwischendurch genossen alle eine frischgerührte Leckerei aus dem  „Puddingwunder“. Zum Abschluss der Führung gab es im Bistro verschiedene süße und pikante Kostproben mit Kaffee/Tee oder kalten Getränken. Jeder Besucher nahm eine gefüllte Tüte mit Dr. Oetker Produkten und der Zeitschrift Gugelhupf mit nach Hause.

 

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Bonn - Bundeskunsthalle, Bestandsaufnahme Gurlitt

Foto: Hans-Georg Moitzheim
Foto: Hans-Georg Moitzheim

Bei eisigen Temperaturen verbrachten 57 Mitglieder des Heimatvereins Dinslaken einen Tag in Bonn. Nach der Führung durch die Gurlitt Ausstellung in der Bundeskunsthalle brachte der Bus die Gruppe in die Stadtmitte zum Mittagessen in der Gaststätte em Höttchen. Danach blieb noch ein wenig Zeit zum Shoppen.

 

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Zu Gast beim Filmclub Dinslaken

Foto: Hans-Georg Moitzheim
Foto: Hans-Georg Moitzheim

In den Räumen des Filmclubs Dinslaken trafen sich 40 Mitglieder, um sich auserwählte Filme zu Dinslaken anzusehen. Im Kinoraum mit großer Leinwand und einer original Kinobestuhlung begrüsste Walter Hoffacker die Gäste. Unterstützt von seinem Kollegen Dirk Scheiffarth wurden folgende Filme gezeigt:

 

  • Dinslaken macht Laune
  • Friedrich Althoff vom 06.08.2015
  • Bitte eine Tasse Kaffee
  • Dinslaken bricht auf 17.12.2014
  • Frankreichfest 2017
  • Das darf doch nicht wahr sein

 

In der Pause stärkten sich die Gäste mit Kaffee und Kuchen im Clubraum, der extra für diesen Nachmittag hübsch dekoriert war. Mit tatkräftiger Unterstützung durch Babette Winkelmann und Hans-Georg Moitzheim bei der Bewirtung hatten die Teilnehmer einen angenehmen Nachmittag. Bei netten Gesprächen haben sich die Gäste bestens amüsiert.

 

 

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RP 13.02.2018

Jeckes Treiben rund um die Wölle Pomp

 

Treffpunkt Wölle Pomp: Die Nachbarschaft kam gestern wieder an der Pumpe in der Altstadt zusammen.

FOTO: Martin Büttner

 

Dinslaken. Traditionell trifft sich die Pumpennachbarschaft am Rosenmontag im Lokal "Zur Alten Apotheke", um um dort gemeinsam dem karnevalistischen Treiben zu frönen. Zudem steht immer eine Amtsübergabe an.

Von Florian Langhoff

 

Der Glockenklang, der um kurz vor 11 Uhr durch die Altstadt tönt ist kein Alarmsignal, das auf ein Feuer in einem der Häuser hinweist. Früher wäre es das wohl gewesen und die Nachbarn hätten sich zum Löschen des Brandes an der Wölle Pomp eingefunden. Die Pumpennachbarschaften, deren Geschichte sich bis ins 15. Jahrhundert zurückverfolgen lässt, waren seinerzeit Notgemeinschaften für Ernstfälle, die sich rund um die Pumpen in der Stadt, die einzig verfügbaren Wasserquellen ereigneten. Heute ruft es die Nachbarn zum närrischen Treiben zusammen. Von den verschiedenen Pumpennachbarschaften in Dinslaken ist nur noch die der Wölle Pomp wirklich karnevalistisch aktiv - dafür aber richtig.

 

In bunten Kostümen treffen die jecken Nachbarn an der Pumpe in der Altstadt aufein-ander: Hier trifft Matrose auf Clown und vor allem Nachbar auf Nachbar, auch wenn bei der Wölle Pomp-Nachbarschaft mittlerweile einige Mitglieder aktiv sind, die der Gemeinschaft wegen zum Verein gehören und nicht in unmittelbarer Nachbarschaft der Pumpe wohnen, die man in der Altstadt bewundern kann.

Die neue Rentmeisterin Maria Scherf mit Vorgänger Peter Sickelmann.      FOTO: Büttner

Nach dem Zusammentreffen geht es für die Mitglieder der Nachbarschaft weiter in den Saal der Alten Apotheke, der extra für den Rosenmontag für die Nachbarn reserviert ist. Seit einigen Jahren hat die Nachbarschaft hier eine neue Heimat gefunden. Der Saal ist bereits mit der Flagge der Nachbarschaft geschmückt und auf die Nachbarn wartet hier ein buntes, karnevalistisches Programm. Ronny Schneider, selbst eine echte rheinische Frohnatur, stimmt - natürlich in kölscher Mundart - einige Stimmungslieder an und bringt damit die versammelten Nachbarn in Feierlaune. Die singen die teils bekannten Texte mit oder klatschen den Takt der jeweiligen Lieder. "Ich möchte heute mal etwas Neues mit euch ausprobieren", sagt Ronny Schneider und stimmt seine ganz eigene Interpretation des Stücks "Ich wör 'su jän ens Weihbischof" an, dessen Text er mit ausladenden Gesten untermalt und damit die versammelten Nachbarn zum Lachen bringt.

 

Rentmeister Peter Sickelmann stimmt für seine Nachbarschaft nicht nur ein Lied über ein halbes Hähnchen an, sondern hat auch positive Nachrichten für die Nachbarschaft parat. Denn während seiner Amtszeit als Rentmeister sind ein halbes Dutzend neue Mitglieder der Nachbarschaft beigetreten. "Ich bin stolz, eine Rentmeisterschaft zu haben, in der sechs neue Mitglieder in die Nachbarschaft eingetreten sind", sagt Sickelmann und rekrutiert dann gleich noch zwei weitere neue Mitglieder unter den Gästen in der "Alten Apotheke". Jubel bei den Nachbarn. Die werden dann auch noch von Kerstin Saddler-Sierp mit einem Lied unterhalten. Mit Gitarre in der Hand bringt die eine Hälfte des Comedy-Duos "Die Becker und Frau Sierp" die Apotheke zum Singen und Schunkeln.

 

Nachdem Klaus Lasse die jecken Nachbarn mit einigen Witzen erheitert hat, steht dann doch noch ein ernster Programmpunkt auf der Tagesordnung. Denn Peter Sickelmann scheidet, so lauten die Regeln bei der "Wölle Pomp"-Nachbarschaft nach einem Jahr aus seinem Amt aus und muss die Amtskette weitergeben. Diese legt er seiner bisherigen Stellvertreterin Maria Scherf um den Hals, die nun für ein Jahr das höchste Amt in der Nachbarschaft innehat. Zur ihrem Stellvertreter wurde Johannes "Hennes" Holtbrügge ernannt. Gemeinsam genießen die Nachbarn dann das gesellige Beisammensein im Saal der Alten Apotheke.

 

NRZ 13.02.2018

Rosenmontagstreffen der Nachbarschaft an der Wölle Pomp in der Altstadt. Danach ging

es zur Feier in das Lokal "Zur Alten Apotheke"                      Fotos: Markus Joosten/NRZ

 

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Foto: Heiko Kempken
Foto: Heiko Kempken