Der Verein

Seit seiner Gründung 1950 hat es sich der Heimatverein Dinslaken e.V. zur Aufgabe gemacht Heimatkunde und Brauchtum, Natur-, Denkmal-, und Umweltschutz, Kunst und Kultur in Dinslaken zu fördern.

Vereinsportrait

"Am 26. Februar 1950 treffen sich verschiedene Nachbarschaften zum alljährlichen Karnevalsfest in der Gaststätte Lettgen an der Duisburger Straße. Vielleicht haben trotz der allgemeinen Ausgelassenheit einige Männer aus Sorge um das Gemeinwohl wenige Jahre nach dem Ende des zweiten Weltkrieges ein wenig über die Lösungen der Probleme der Welt und im Besonderen derer Dinslakens philosophiert..."

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NRZ vom 26. Februar 2000
NRZ vom 26. Februar 2000

An der Wölle Pump

Wölle Pump
Wölle Pump

In Dinslaken hat es im 15. Jahrhundert insgesamt zwölf Pumpen gegeben, die von den jeweiligen Nachbarschaften gepflegt und gewartet wurden. Zur Wöllepumpnachbarschaft gehörten 60 Häuser. Neben der Wasserversorgung diente die Pumpe der Löschwasserbeschaffung und dem "Klatsch und Tratsch". Hier traf man sich und tauschte Neuigkeiten und Anekdoten aus. Junge Mädchen konnten verstohlene Blicke riskieren und die Burschen ihre heimliche Angebetete treffen.

1813 soll ein junges Mädchen aus Dinslaken mit Soldaten, die die Stadt zerstören wollten, angebändelt haben. Ihrem Charme und Liebreiz konnten die Männer nicht widerstehen: Sie verschonten die Stadt.

Zur Erinnerung an das Mädchen, das zur Nachbarschaft der Wöllepump gehörte, wählt der Heimatverein jedes Jahr eine junge Dame als Pumpenmarie aus, die mit dem Pumpenschwengel als Zepter neben dem Ehrenrentmeister den Verein repräsentiert.

Elisabeth Sierp wurde für ihre Verdienste um diese Symbolfigur zur Ehrenpumpenmarie ernannt.

 

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"Aber leben möchte ich da nicht..."

Gedanken zum Begriff Heimat, die der Vereinsvorsitzende Ronny Schneider zum 50-jährigen Jubiläum des Vereins notiert hat.


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